Handeln statt wegschauen – Suchtprävention in der Arbeitswelt

Das Motto ist klar. Bei Sucht am Arbeitsplatz gilt: Handeln statt wegschauen. Leider wird heute zu oft weggeschaut. Dabei ist übermässiger Alkoholkonsum verantwortlich für hohe gesellschaftliche Kosten und viel persönliches Leid.

Wie sollten Betriebe auf «Sucht am Arbeitsplatz» reagieren? Das Gute vorweg: 70 Prozent der Betriebe, die über Präventionsmassnahmen verfügen, ziehen allesamt eine positive Kosten-Nutzen-Bilanz. Die Abwesenheiten der Betroffenen konnten reduziert werden, es gab weniger Unfälle und die Massnahmen führten zu einem merklich besseren Arbeitsklima.

 

Frühzeitiges Ansprechen 

Bei der Umsetzung der Massnahmen kommt den Vorgesetzten eine zentrale Rolle zu. Frühzeitiges Ansprechen von Auffälligkeiten kann bei der Eskalation von Konflikten und der Demotivation von Kolleginnen in Teams vorbeugen. Dabei müssen sich Vorgesetzte auf klare Abläufe und Handlungsanweisungen abstützen können. Das Blaue Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg unterstützt Betriebe bei Suchtproblemen am Arbeitsplatz und bietet verschiedene Massnahmen an zum Aufbau eines Betrieblichen Suchtpräventionsprogramms bis zum Coaching von Vorgesetzten und betroffenen Mitarbeitenden im Akutfall. Mehr dazu finden Sie auf: www.alkoholundarbeit.ch (pd) ;

Mehr Informationen

Das Blaue Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg unterstützt Betriebe bei Suchtproblemen am Arbeitsplatz und bietet verschiedene Massnahmen an zum Aufbau eines Betrieblichen Suchtpräventionsprogramms bis zum Coaching von Vorgesetzten und betroffenen Mitarbeitenden im Akutfall. Nehmen Sie bei Suchtproblemen mit uns Kontakt auf. Wir sind für sie da!

Stephan Streit, Blaues Kreuz Bern-Solothurn-Freiburg, Suchtexperte Fachstelle Bern, 031 311 11 56, s.streit@blaueskreuzbern.ch.

 

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